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Wenn passive Therapie nicht reicht

Du betreust Patient:innen mit chronischen Schmerzen, deren Befunde „leicht abgenutzt, aber unauffällig“ lauten. Trotzdem stagnieren die Beschwerden — oder sie verschlechtern sich. Du fragst dich: Ist das die richtige Übung? Die richtige Frequenz? Oder fehlt mir etwas Grundsätzliches?

Genau hier setzt der DKKA-Kurs Schmerzkompetenz an. Du bekommst das wissenschaftliche und kommunikative Werkzeug, um chronische Schmerzpatient:innen wirklich nachhaltig zu begleiten — statt sie symptomatisch zu behandeln.

Was du nach dem Kurs konkret kannst

  • Schmerz neurophysiologisch erklären — nicht als bloßes Schadenssignal, sondern als komplexe Perception (IASP-Definition 2020) mit biologischen, psychologischen und sozialen Modulatoren.
  • Chronifizierungsstadien einordnen über das PCD-Modell: Du erkennst, wann Trainingstherapie ausreicht und wann multimodale Begleitung nötig ist.
  • Die Gate-Control-Theorie therapeutisch anwenden: Du erklärst Patient:innen verständlich, warum Druckstimulation, Aufmerksamkeitslenkung, Edukation und psychologische Interventionen neurobiologisch wirken — und nutzt das aktiv in deiner Behandlung.
  • Das biopsychosoziale Modell als Anamnese-Framework einsetzen, statt es nur als Buzzword zu kennen. Du erkennst Vermeidungsschleifen, Katastrophisierung und soziale Treiber, und gestaltest die Therapie entsprechend.
  • Nocebo-Sprache vermeiden: Du verstehst, warum Formulierungen wie „Bandscheibe stark abgenutzt“ oder „instabile Wirbelsäule“ deinen Patient:innen langfristig mehr schaden als helfen — und welche Sprache stattdessen Vertrauen und Selbstwirksamkeit aufbaut.
  • Hierarchiefrei kommunizieren: Du verlässt die paternalistische Therapeut-Patient-Dynamik und führst Betroffene in die Position, Manager:innen ihrer eigenen Beschwerden zu werden — das Outcome, das laut Meta-Analysen (n ≈ 15.000) den größten Effekt auf Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung zeigt.

Aufbau

Vier Module mit insgesamt 19 Lektionen:

  • Modul 1 — Was ist Schmerz? IASP-Definition, akuter vs. chronischer Schmerz, das PCD-Chronifizierungs-Modell nach Raspe.
  • Modul 2 — Nozizeption & Gate-Control. Neuroanatomie nozizeptiver Bahnen, aufsteigende und absteigende Modulation, Schmerzmatrix statt Schmerzgedächtnis.
  • Modul 3 — Biopsychosoziales Modell. Vom kartesischen Klingelseil-Modell zum integrativen Verständnis. Kognitive, emotionale und soziale Treiber im Detail, mit konkreten Patientenfällen.
  • Modul 4 — Praxis & Kommunikation. Nocebo-Vermeidung, Autonomie- und Selbstwirksamkeitsförderung, induktive Gesprächsführung, hierarchiefreie Kommunikation, Schmerzedukation.

Für wen geeignet

  • Physiotherapeut:innen, die bei chronischen Schmerzbildern an die Grenzen ihrer Ausbildung stoßen und sich endlich kompetent fühlen wollen.
  • Trainer:innen und Coaches, die Klient:innen mit Schmerzgeschichte sicher und souverän betreuen möchten.
  • Ärzt:innen und Gesundheitsberufe, die ihre Kommunikation aktiv schärfen wollen — weg vom Nocebo-Vokabular, hin zu vertrauensbildendem, evidenzbasiertem Sprechen.

Wissenschaftliche Basis

Inhalte und Methoden orientieren sich am aktuellen Stand der Schmerzforschung und an internationalen Standards: IASP-Definition (2020), biopsychosoziales Modell nach Engel, Gate-Control-Theorie nach Melzack & Wall, PCD-Chronifizierungs-Modell nach Raspe. Wo es relevant ist, zeigen wir dir die Originalstudien — damit du nicht nur weißt, dass etwas funktioniert, sondern auch warum.

Kursgebühr

  • Einmalzahlung: 999,00 €
  • 2 Monatsraten à 499,50 €
  • 3 Monatsraten à 333,00 €
  • 4 Monatsraten à 249,75 €

Alle Preise inkl. 19 % USt.

Schmerzkompetenz

Ab: 249,75  / Monat für 4 Monate Bald verfügbar

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Bald verfügbar

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