Training & Evidenz

Exzentrisches Training bei Tendinopathie: Protokolle und Evidenz

Inhalt
Kurz gesagt Exzentrisches Training, vor allem das Alfredson-Protokoll, war lange der Standard bei Tendinopathien der Achilles- und Patellarsehne. Die heutige Studienlage zeigt: Wichtig ist eine Sehnenbelastung, die über Wochen gesteigert wird. Die rein exzentrische Bewegungsform ist dafür keine Voraussetzung. Heavy Slow Resistance und stufenweise Belastungsprogramme schneiden in Vergleichsstudien mindestens ähnlich ab, werden oft besser vertragen und brauchen in der Regel drei Monate oder länger. Die Dosis steuerst du über ein Schmerz-Monitoring, nicht über strikte Schmerzfreiheit.

Was ist eine Tendinopathie?

Eine Tendinopathie ist eine schmerzhafte, belastungsabhängige Funktionsstörung einer Sehne. Typisch sind Schmerzen, die bei Belastung auftreten und die Leistungsfähigkeit im Alltag oder Sport einschränken. Früher hieß das Krankheitsbild meist Tendinitis. Der Begriff wurde ersetzt, weil Gewebeuntersuchungen vor allem strukturelle Veränderungen der Sehne zeigen und kaum Entzündungszellen [1]. Am häufigsten untersucht sind Tendinopathien der Rotatorenmanschette, der Achillessehne, des seitlichen Ellenbogens, der Patellarsehne und der Glutealsehnen [2].

Bei der Achillessehne unterscheidet man zwei Formen. Die Midportion-Tendinopathie sitzt etwa 2 bis 7 cm oberhalb des Fersenbeins und zeigt sich durch Druckschmerz, Schmerz bei sportlicher Belastung, Schwellung und Morgensteifigkeit [3]. Die insertionale Form betrifft den Sehnenansatz am Fersenbein und braucht, wie weiter unten beschrieben, eine angepasste Übungsauswahl.

Was bedeutet exzentrisches Training?

Bei einer exzentrischen Muskelarbeit erzeugt der Muskel Kraft, während er verlängert wird. Er bremst also eine Bewegung ab. Bei konzentrischer Arbeit verkürzt er sich, bei isometrischer Arbeit bleibt seine Länge gleich. Bei der Patellarsehnen-Tendinopathie ist exzentrisches Krafttraining laut Cochrane-Review die häufigste Form der Kräftigung [4]. Das bekannteste Beispiel ist das Fersensenken an der Treppenkante: Du senkst die Ferse auf dem betroffenen Bein langsam ab und drückst dich mit dem gesunden Bein wieder hoch. So belastet die Übung nur die abbremsende Phase.

Die Protokolle im Vergleich

Protokoll Ablauf Dosis Dauer Evidenzlage
Alfredson (exzentrisch) Fersensenken an der Stufe auf dem betroffenen Bein, Rückweg mit dem gesunden Bein; je mit gestrecktem und gebeugtem Knie [3] 2 × täglich je 3 × 15 Wiederholungen pro Kniestellung; Schmerz erlaubt; Zusatzgewicht im Rucksack in 5-kg-Schritten [3] 12 Wochen [3][5] Klassiker von 1998 mit 15 Personen ohne Randomisierung [5]; in späteren RCTs gleichwertig zu anderen Belastungsprogrammen [3][6]
Heavy Slow Resistance (HSR) Schwere, langsam ausgeführte Kraftübungen mit konzentrischer und exzentrischer Phase, z. B. Wadenheben, Beinpresse, Kniestrecker [6][7][8] Etwa 3 Einheiten pro Woche; Beispiel Patellarsehne: Start bei rund 60 % des Maximalgewichts (15 Wiederholungen), nach 3 Wochen rund 75 % (10 Wiederholungen), 3 bis 4 Sätze [8] 12 Wochen [6][7][8] RCTs zeigen ähnliche Ergebnisse wie exzentrisches Training, teils höhere Zufriedenheit und Trainingstreue [6][7]
Isometrisch Halteübungen in mittlerer Gelenkstellung, z. B. einbeinige Beinpresse bei 60° Kniebeugung [1] Beispiel: 5 × 45 Sekunden bei 70 % der Maximalkraft [1] Meist als Einstieg oder Teil eines Programms Kleine Studie 2015 mit sofortiger Schmerzlinderung [9]; Reviews finden keinen Vorteil gegenüber dynamischen Übungen [10][11]
Progressive Belastung (stufenweise) Vier Stufen: isometrisch, dynamisch, Sprung- und Laufbelastung, sportspezifisch [1] Täglich im Wechsel der Übungsarten; nächste Stufe bei Schmerz höchstens 3/10 im Test und nach mindestens 1 Woche [1] 24 Wochen in der Studie [1] Ein RCT bei Patellarsehne: nach 24 Wochen besser als exzentrisches Training, nach 12 Wochen kein Unterschied [1]

Das Alfredson-Protokoll

Håkan Alfredson und Kollegen beschrieben 1998 ein schweres exzentrisches Wadentraining für Freizeitsportler mit chronischer Achillessehnen-Tendinopathie. Nach zwölf Wochen konnten alle 15 Teilnehmenden wieder voll laufen, während eine konventionell behandelte Vergleichsgruppe schließlich operiert wurde [5]. Die Studie war klein und nicht randomisiert. Trotzdem wurde sie zur Grundlage vieler späterer Belastungsprogramme für die Achillessehne [3].

Der Aufwand ist hoch: Zweimal täglich je drei Sätze mit 15 Wiederholungen, einmal mit gestrecktem und einmal mit gebeugtem Knie, ergibt 180 Wiederholungen am Tag, sieben Tage die Woche [3]. Schmerz während der Übung war ausdrücklich erlaubt. Wenn die Übung schmerzfrei ging, kam mehr Gewicht in den Rucksack [3]. Habets und Kollegen verglichen 2021 dieses Programm mit dem kombiniert konzentrisch-exzentrischen Programm nach Silbernagel, das nur einmal täglich trainiert wird. Nach einem Jahr fanden sie keinen Unterschied in Schmerz und Funktion [3].

Heavy Slow Resistance

Bei Heavy Slow Resistance trainierst du mit schweren Lasten und langsamer Ausführung, meist an drei Tagen pro Woche statt täglich. Beyer und Kollegen verglichen 2015 bei 58 Personen mit Achillessehnen-Tendinopathie HSR mit exzentrischem Training. Beide Gruppen verbesserten sich deutlich, auch nach einem Jahr, ohne Unterschied zwischen den Programmen. Die Trainingstreue lag in der HSR-Gruppe aber höher [6]. Für die Patellarsehne kam Kongsgaard 2009 zu einem ähnlichen Bild: HSR und exzentrisches Kniebeugen auf dem Schrägbrett hielten ihre Effekte über ein halbes Jahr, die Zufriedenheit war nach HSR am höchsten [7]. Beide Studien sind älter als fünf Jahre, gelten aber weiterhin als Referenz für den Vergleich.

Wie schwer muss es sein? Agergaard und Kollegen ließen Menschen mit Patellarsehnen-Tendinopathie bei gleichem Gesamtvolumen entweder mit 90 % oder mit 55 % des Maximalgewichts trainieren. Beide Gruppen verbesserten sich gleich gut [12]. In einer großen Metaanalyse von Pavlova und Kollegen waren Programme mit Zusatzgewicht im Mittel wirksamer als reine Körpergewichtsübungen. Programme mit weniger als täglichem Training schnitten besser ab als tägliche oder mehrmals tägliche [2]. Das spricht gegen die Annahme, dass mehr Wiederholungen automatisch mehr helfen.

Isometrische und stufenweise Programme

Ein Ausgangspunkt für das Interesse an Isometrie war eine kleine Studie von Rio und Kollegen aus dem Jahr 2015. Bei sechs Volleyballspielern linderten Halteübungen den Sehnenschmerz sofort, und der Effekt hielt mindestens 45 Minuten an [9]. Größere Übersichtsarbeiten konnten einen Vorteil gegenüber dynamischen Übungen nicht bestätigen. Clifford und Kollegen fanden 2020 keine Überlegenheit bei chronischer Tendinopathie [10]. Ein Review von 2026 mit 13 RCTs beschreibt Isometrie als gut verträglich, mit möglicher kurzfristiger Schmerzlinderung, aber unklarer Langzeitwirkung [11]. Isometrie ist damit ein sinnvoller Einstieg, wenn dynamische Übungen zu sehr schmerzen. Als alleinige Therapie reicht die Evidenz nicht.

Für stufenweise Programme gibt es bisher vor allem einen direkten Vergleich, die JUMPER-Studie. Breda und Kollegen verglichen bei 76 Sportlern mit Patellarsehnen-Tendinopathie ein vierstufiges Belastungsprogramm mit klassischem exzentrischem Training auf dem Schrägbrett. Nach 24 Wochen schnitt das stufenweise Programm im Fragebogen VISA-P um rund neun Punkte besser ab, nach zwölf Wochen gab es noch keinen Unterschied [1]. Die Übungen waren außerdem weniger schmerzhaft. Die Autoren vermuten, dass vor allem die späte Phase mit Sprung- und Laufbelastung den Unterschied machte, nicht die Isometrie zu Beginn [1]. Ein Netzwerk-Review aus demselben Jahr hielt exzentrisches Training dagegen weiter für die erste Wahl, weil die Daten zu Alternativen noch dünn waren [13]. Die Frage ist also nicht abschließend geklärt.

Achillessehne und Patellarsehne: was unterscheidet sich?

Für die Midportion-Tendinopathie der Achillessehne ist die Lage vergleichsweise klar. Eine Netzwerk-Metaanalyse von van der Vlist und Kollegen mit 29 RCTs fand: Jede aktive Behandlung war nach drei Monaten besser als Abwarten, zwischen den aktiven Behandlungen gab es keinen klinisch relevanten Unterschied. Die Autoren empfehlen, mit einem Wadentrainingsprogramm zu beginnen, weil es einfach, günstig und nebenwirkungsarm ist [14]. Eine Metaanalyse von 2026 kommt zu einem passenden Ergebnis: Exzentrisches Training wirkt bei der Achillessehne ähnlich wie andere Übungsprogramme, ist ihnen aber nicht überlegen [15].

Bei der insertionalen Form ist die Datenlage dünner, für eine Netzwerk-Metaanalyse reichte sie nicht [14]. Ein RCT von Pringels und Kollegen zeigt, dass hier die Druckbelastung am Sehnenansatz eine Rolle spielt. Ein Programm mit begrenzter Dorsalextension, ohne Wadendehnung und mit Fersenkeil schnitt besser ab als dasselbe Programm mit hoher Kompression [16]. Für die Praxis liegt nahe: Fersensenken tief über die Stufenkante hinaus passt bei Beschwerden am Ansatz eher schlecht. Üben auf ebenem Boden ist die naheliegende Anpassung.

Bei der Patellarsehne ist die Evidenz insgesamt unsicherer. Ein Cochrane-Review von 2025 konnte nur sehr unsicher sagen, ob Krafttraining Schmerzen besser lindert als keine Behandlung. Vergleiche mit einer Scheinbehandlung fehlten ganz [4]. Ein Beleg gegen Training ist das nicht. Die Studien sind klein, und du solltest Erwartungen gegenüber Patient:innen entsprechend vorsichtig formulieren. Als Übungen haben sich exzentrische Kniebeugen auf dem 25°-Schrägbrett [1], HSR mit Kniebeugen und Beinpresse [7] und stufenweise Programme [1] bewährt.

Dosierung und Schmerz-Monitoring in der Praxis

Oft wurde empfohlen, schmerzauslösenden Sport zu Beginn der Behandlung zu pausieren. Silbernagel und Kollegen prüften 2007 bei Achillessehnen-Tendinopathie, ob das nötig ist [17]. Eine Gruppe durfte mit Hilfe eines Schmerz-Monitoring-Modells weiter laufen und springen, die andere pausierte sechs Wochen. Beide verbesserten sich gleich gut, negative Folgen des Weitertrainierens zeigten sich nicht [17]. Das Modell wird seitdem in neueren Studien eingesetzt, etwa bei Habets und bei Breda [1][3].

Die Regeln des Schmerz-Monitoring-Modells sind einfach. Der Schmerz während einer Aktivität darf auf einer Skala von 0 bis 10 höchstens 5 erreichen. Bis zum nächsten Tag sollten die Beschwerden wieder abgeklungen sein [3]. In der TEREX-Studie galt zusätzlich: Klingt der trainingsbedingte Schmerz nicht innerhalb von drei bis vier Stunden ab, wird die Last in der nächsten Einheit reduziert [8]. Das stufenweise Programm von Breda arbeitete strenger mit höchstens 3 von 10 [1].

Daraus ergibt sich ein praktischer Rahmen für die Dosierung:

  • Belastungsart nach Verträglichkeit wählen: isometrisch als Einstieg bei starken Schmerzen, dann schwere dynamische Übungen, später Sprung- und Laufbelastung.
  • Mit Zusatzgewicht trainieren, sobald es die Schmerzgrenze erlaubt, statt nur die Wiederholungen zu erhöhen [2].
  • Etwa drei Krafteinheiten pro Woche planen. Tägliches Training ist laut Studienlage nicht nötig [2][8].
  • Den Verlauf mit einem festen Test prüfen, z. B. einbeiniges Wadenheben oder eine einbeinige Kniebeuge am Morgen danach.
  • Laufen und Springen nicht pauschal verbieten, sondern innerhalb der vereinbarten Schmerzgrenze dosieren [17].

Ein Teil der Arbeit ist Gesprächsführung. Viele Patient:innen erwarten, dass Schmerz beim Training Schaden bedeutet. In den genannten Studien führte Belastungsschmerz im vereinbarten Rahmen nicht zu schlechteren Ergebnissen [1][17]. Wie du das verständlich erklärst, ist Thema der Fortbildung Schmerzkompetenz. Wer Belastung über Wochen planen und steigern will, braucht Grundlagen in Trainingstheorie und Trainingsplanung. Diese gehören zu den Themenfeldern der Ausbildung zum zertifizierten Kraft- und Konditionstrainer. Ob sie zu deinem beruflichen Hintergrund passt, kannst du im Eignungs-Check prüfen.

Häufige Fragen

Welche Übungen helfen bei Tendinopathie?

Am besten untersucht sind Kraftübungen, welche die betroffene Sehne gezielt belasten: bei der Achillessehne Fersensenken und Wadenheben, bei der Patellarsehne Kniebeugen auf dem Schrägbrett, Beinpresse und Kniestrecker. Ob die Übung rein exzentrisch oder kombiniert ausgeführt wird, macht in Vergleichsstudien wenig Unterschied [3][6][14]. Wichtiger ist, dass die Last über die Wochen steigt.

Wie lange dauert die Heilung einer Tendinopathie?

Die meisten Trainingsstudien laufen zwölf Wochen, und auch danach bestehen oft noch Beschwerden [8]. Ein Netzwerk-Review empfiehlt, Training mindestens drei Monate allein durchzuführen, bevor Zusatzbehandlungen erwogen werden [18]. In einer Nachbeobachtung von Sportlern mit Patellarsehnen-Tendinopathie fühlten sich nach fünf Jahren rund drei Viertel erholt, vollständig beschwerdefrei war aber nur eine Minderheit [19]. Rechne also eher mit Monaten als mit Wochen.

Was ist der Unterschied zwischen Tendinopathie und Tendinitis?

Tendinitis bedeutet wörtlich Sehnenentzündung. Bei länger bestehenden Sehnenbeschwerden finden sich im Gewebe aber vor allem strukturelle Veränderungen und kaum Entzündungszellen. Deshalb hat sich der Begriff Tendinopathie durchgesetzt, und rein entzündungshemmende Behandlungen gelten als wenig hilfreich [1].

Was hilft gegen Tendinopathie außer Training?

Eine Living-Netzwerk-Metaanalyse von Challoumas und Kollegen fand keinen überzeugenden Beleg, dass Zusatzbehandlungen allein oder zusätzlich zum Training besser wirken als Training allein [18]. Bei der Achillessehne waren aktive Behandlungen untereinander ähnlich wirksam [14]. Training bleibt damit die erste Wahl. Zusatzmaßnahmen kommen eher in Frage, wenn ein gut dosiertes Programm über mehrere Monate nicht ausreicht.

Quellen

  1. Breda, S. J., Oei, E. H. G., Zwerver, J., Visser, E., Waarsing, E., Krestin, G. P., & de Vos, R.-J. (2021). Effectiveness of progressive tendon-loading exercise therapy in patients with patellar tendinopathy: a randomised clinical trial. British Journal of Sports Medicine, 55(9), 501-509. https://doi.org/10.1136/bjsports-2020-103403
  2. Pavlova, A. V., Shim, J. S. C., Moss, R., Maclean, C., Brandie, D., Mitchell, L., Greig, L., Parkinson, E., Alexander, L., Tzortziou Brown, V., Morrissey, D., Cooper, K., & Swinton, P. A. (2023). Effect of resistance exercise dose components for tendinopathy management: a systematic review with meta-analysis. British Journal of Sports Medicine, 57(20), 1327-1334. https://doi.org/10.1136/bjsports-2022-105754
  3. Habets, B., van Cingel, R. E. H., Backx, F. J. G., van Elten, H. J., Zuithoff, P., & Huisstede, B. M. A. (2021). No difference in clinical effects when comparing Alfredson eccentric and Silbernagel combined concentric-eccentric loading in Achilles tendinopathy: a randomized controlled trial. Orthopaedic Journal of Sports Medicine, 9(10), 23259671211031254. https://doi.org/10.1177/23259671211031254
  4. Lopes, A. D., Rizzo, R. R., Hespanhol, L., Costa, L. O., & Kamper, S. J. (2025). Exercise for patellar tendinopathy. Cochrane Database of Systematic Reviews, (5), CD013078. https://doi.org/10.1002/14651858.CD013078.pub2
  5. Alfredson, H., Pietilä, T., Jonsson, P., & Lorentzon, R. (1998). Heavy-load eccentric calf muscle training for the treatment of chronic Achilles tendinosis. The American Journal of Sports Medicine, 26(3), 360-366. https://doi.org/10.1177/03635465980260030301
  6. Beyer, R., Kongsgaard, M., Hougs Kjær, B., Øhlenschlæger, T., Kjær, M., & Magnusson, S. P. (2015). Heavy slow resistance versus eccentric training as treatment for Achilles tendinopathy: a randomized controlled trial. The American Journal of Sports Medicine, 43(7), 1704-1711. https://doi.org/10.1177/0363546515584760
  7. Kongsgaard, M., Kovanen, V., Aagaard, P., Doessing, S., Hansen, P., Laursen, A. H., Kaldau, N. C., Kjaer, M., & Magnusson, S. P. (2009). Corticosteroid injections, eccentric decline squat training and heavy slow resistance training in patellar tendinopathy. Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports, 19(6), 790-802. https://doi.org/10.1111/j.1600-0838.2009.00949.x
  8. Agergaard, A.-S., Svensson, R. B., Hoeffner, R., Gillani, S. Z., & Magnusson, S. P. (2026). Extended restitution between sessions does not enhance the benefits of 12 weeks exercise-based treatment for patellar tendinopathy: a randomized controlled clinical trial (The TEREX Trial). Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports, 36(3), e70235. https://doi.org/10.1111/sms.70235
  9. Rio, E., Kidgell, D., Purdam, C., Gaida, J., Moseley, G. L., Pearce, A. J., & Cook, J. (2015). Isometric exercise induces analgesia and reduces inhibition in patellar tendinopathy. British Journal of Sports Medicine, 49(19), 1277-1283. https://doi.org/10.1136/bjsports-2014-094386
  10. Clifford, C., Challoumas, D., Paul, L., Syme, G., & Millar, N. L. (2020). Effectiveness of isometric exercise in the management of tendinopathy: a systematic review and meta-analysis of randomised trials. BMJ Open Sport & Exercise Medicine, 6(1), e000760. https://doi.org/10.1136/bmjsem-2020-000760
  11. Soliman, E. F. F., Nagra, D., Goh, S. L., Akingbade, E., Nouri, B., Amin, S., Chau, K., Bulman, D., Blake, T., Young, K., Russell, M. D., & Galloway, J. (2026). Isometric exercises for tendinopathies: a systematic literature review. Clinical Therapeutics, 48(10), 952-957. https://doi.org/10.1016/j.clinthera.2026.04.027
  12. Agergaard, A.-S., Svensson, R. B., Malmgaard-Clausen, N. M., Couppé, C., Hjortshoej, M. H., Doessing, S., Kjaer, M., & Magnusson, S. P. (2021). Clinical outcomes, structure, and function improve with both heavy and moderate loads in the treatment of patellar tendinopathy: a randomized clinical trial. The American Journal of Sports Medicine, 49(4), 982-993. https://doi.org/10.1177/0363546520988741
  13. Challoumas, D., Pedret, C., Biddle, M., Ng, N. Y. B., Kirwan, P., Cooper, B., Nicholas, P., Wilson, S., Clifford, C., & Millar, N. L. (2021). Management of patellar tendinopathy: a systematic review and network meta-analysis of randomised studies. BMJ Open Sport & Exercise Medicine, 7(4), e001110. https://doi.org/10.1136/bmjsem-2021-001110
  14. van der Vlist, A. C., Winters, M., Weir, A., Ardern, C. L., Welton, N. J., Caldwell, D. M., Verhaar, J. A. N., & de Vos, R.-J. (2021). Which treatment is most effective for patients with Achilles tendinopathy? A living systematic review with network meta-analysis of 29 randomised controlled trials. British Journal of Sports Medicine, 55(5), 249-256. https://doi.org/10.1136/bjsports-2019-101872
  15. Yuan, F., Ren, K., Zhao, Z., Wang, P., & Song, L. (2026). The efficacy of eccentric exercise in the treatment of Achilles tendinopathy: a systematic review and meta-analysis. BMC Musculoskeletal Disorders, 27(1), 481. PMID 42021217. https://doi.org/10.1186/s12891-026-09861-3
  16. Pringels, L., Capelleman, R., Van den Abeele, A., Burssens, A., Planckaert, G., Wezenbeek, E., & Vanden Bossche, L. (2025). Effectiveness of reducing tendon compression in the rehabilitation of insertional Achilles tendinopathy: a randomised clinical trial. British Journal of Sports Medicine, 59(9), 640-650. https://doi.org/10.1136/bjsports-2024-109138
  17. Silbernagel, K. G., Thomeé, R., Eriksson, B. I., & Karlsson, J. (2007). Continued sports activity, using a pain-monitoring model, during rehabilitation in patients with Achilles tendinopathy: a randomized controlled study. The American Journal of Sports Medicine, 35(6), 897-906. https://doi.org/10.1177/0363546506298279
  18. Challoumas, D., Crosbie, G., O’Neill, S., Pedret, C., & Millar, N. L. (2023). Effectiveness of exercise treatments with or without adjuncts for common lower limb tendinopathies: a living systematic review and network meta-analysis. Sports Medicine – Open, 9(1), 71. https://doi.org/10.1186/s40798-023-00616-1
  19. Deng, J., Oosterhof, J. J., Eygendaal, D., Breda, S. J., Oei, E. H. G., & de Vos, R.-J. (2025). Long-term prognosis of athletes with patellar tendinopathy receiving physical therapy: patient-reported outcomes at 5-year follow-up. The American Journal of Sports Medicine, 53(7), 1568-1576. https://doi.org/10.1177/03635465251336466

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